Wie Philosophie?

Wie müsste eine Philosophie heute aussehen, die den Menschen einlädt, eigene wache Erfahrungen im Bereich des Denkens und Fühlens zu machen? Dies führt zur Suche nach einer Philosophie jenseits von „akademischer Diktion“ (Günther Anders), diesseits der Möglichkeit der Entwicklung eines jeden einzelnen.

Wie kann zudem eine Philosophie entstehen, über die wieder auf den Straßen und Gassen gesprochen werden will? Die mit Bildern und Begriffen arbeitet, die Menschen selbst zum Leben und für ihr Leben erwecken können? Wir brauchen heute mehr denn je Orte, im Zwischen von Akademie und Öffentlichkeit, an denen dies versucht wird: mutig und schöpferisch – und zweierlei Blick: auf den Schreibenden selbst sowie auf den, für den gedacht und geschrieben wird.